Tag 18 – Der beste Schnorchelausflug

Antonius strahlt: es war der beste Schorchelgang seines bisherigen Lebens gibt er zu.

„Der Anglerfisch hat’s gekillt. Wie so ein UFO ist er aus dem Kelp gekommen und wieder reingefallen. Und ich hab’s gefilmt.“

– Antonis Scheffler

Der letzte Unterwasserausflug, den wir auf dieser Reise machen konnten, hat alles übertroffen: Die Sonne tauchte den Kelpwald nochmal in ein ganz besonderes Licht. Mit den nun nicht mehr braun sondern golden scheinenden Blättern wog sich der Kelp im Rythmus der Wellen hin und her. 

Hier wird wieder klar, wem wir diese Expedition widmen: Diesem besonderen Lebensraum, der vor Leben und Schönheit nur so strotzt! 

Nach diesem wunderschönen Unterwassererlebnis und der Vielzahl an Zusammenhängen, die wir auf dieser Expedition verstanden haben, schweben ganz viele Fragen im Raum. Was können wir konkret tun, um die Kelpwälder vor dem Schwund zu bewahren? Oder ihre Renaturierung zu unterstützen? 

Klar ist: Renaturierung ergibt erst dann Sinn, wenn der Lebensraum wieder lebenswert ist. Wie können wir den massiven Druck auf die Bewohner des Kelpwaldes durch Überfischung, Klimaerwärmung und Überdüngung minimieren?  Die einzige Antwort, die sicher ist: Es gibt nicht die eine Lösung. Wir können nicht mit dem Finger auf die eine Industrie oder diesen einen bestimmten Lebensstil zeigen. 

Also ist die größte Frage die uns allen im
Kopf schwebt: Wo können wir ansetzen, um diese unbegreiflichen Unterwasserwälder zu beschützen?

-Tonya Avemarg

 

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