Der Alltag an Bord verläuft fast nie still. Von irgendwo hört man Musik. Und weil man mit Musik so viele Erinnerungen und Gefühle verbindet, teilen wir hier unsere inoffizielle Playlist und ein paar Anekdoten dazu.
Tracy Chapman – Fast Car
Wir sind zwar nicht unterwegs im Auto, aber dafür auf einem ganz schön schnellen Schiff. Tonya freut sich immer, wenn Tracy Chapman läuft und „Fast Car“ ist ein absoluter Ohrwurm.
Eric Clapton – Hey Hey (Acoustic Live)
Wir bleiben bei den guten alten Songs und erfreuen Kat mit etwas Eric Clapton. Absolute Sailor-Vibes mit etwas akustischer Gitarre.
Oishi Manko – Gut Genug (Remix)
Wir starten rein in den Fiebertraum: 900 PS Speedboat auf dem Rückweg von der Cod-Fischfarm und unser norwegischer Bootsführer Markus sagt: „Den Song kennt ihr doch bestimmt, der ist Deutsch!“ und dann kommt dieser Remix vom Trendlied „Gut Genug“ von Kitschkrieg & Blumengarten. Wir konnten uns vor Lachen nicht mehr halten.
Mark Forster – Chöre
Natürlich konterten wir sofort mit einem deutschen Banger, bei dem Janosch besondere Textsicherheit bewies.
Kamelen – Creme De La Creme
Ein letztes Lied, das wir mit unserer Bootstour und Markus verbinden. Ein norwegisches Technolied, indem das lyrische Ich die Frau der Begierde als „Creme de la Creme“ bezeichnet und sie gern nachhause begleiten würde. Textlich fragwürdig, musikalisch ein Partyhit.
Rupert Holmes – Escape (The Pina Colada Song)
Etwas romantischer hält es Rupert Holmes im allseits bekannten „Pina Colada“-Lied. Immer wieder an Bord gehört und laut mitgesungen, teils zweistimmig, sorgte es in der Gruppe für allseits gute Laune. Unsere Challenge, bis zum Ende der Reise textsicher zu sein, müssen wir leider als gescheitert erklären… Was singt er? „In the glue on the stage“? „In the tombs of a cave“? „In the purple rain“? Ach ne, das ist ein anderes Lied.
Natasha Bedingfield – Unwritten
Wir lieben unsere „White Girl Music“* und dieses Lied gehört definitiv dazu. Außerdem ist es eine gute Erinnerung, dass alles passieren kann und unsere Geschichte noch nicht beendet ist. Und ja, auch den Rain haben wir des Öfteren auf unserer Skin gespürt.
[* „White Girl Music“ bezeichnet im Internet-Slang bzw. der Jugendsprache typischerweise Pop-Musik der frühen 2000er Jahre, die sich super zum Mitsingen und -tanzen eignet. Anders als der Name suggeriert, kann sie unabhängig von Hautfarbe oder Geschlecht genossen (oder gehasst) werden.]
ABBA – Our last Summer
Wenn sich dann manchmal die Sonne gezeigt hat, konnten wir fast erahnen, dass es doch tatsächlich grad Mitte August und damit offiziell Sommer ist. Auch wenn sich das im Polarkreis etwas anders anfühlt. Ich hoffe, wir erinnern uns nächstes Jahr noch immer in so blühenden Details an diese Reise.
Billie Eillish – Blue
Es diente als Hintergrundmusik für die Instagram-Stories und als bewegender Soundtrack langer Fahrten auf See. Zum Glück ging es uns dabei besser als Billie. Wir waren nicht „Blue“, wir waren einfach umgeben von ganz viel Blau. Und was für eins!
Bad Bunny – EoO
Ein Lied für Teppy, unsere argentinische Köchin, die gerne auch mal Bad Bunny angemacht hat, um in der Küche für uns zu zaubern. Jedenfalls schmachten wir das Essen von ihr mindestens genau so an, wie Bad Bunny seine Perle im Club.
Taio Cruz – Dynamite
Wie viele Menschen braucht es, um Geschirr zu spülen? Richtig: 7. Zwei, die abspülen (danke Lea und Paula) und fünf, die den Boden in einen Dancefloor verwandeln. So eine Abwasch-Party hat die Malizia Explorer mutmaßlich noch nie erlebt.
-Karlotta Hamburg