Tag 19 – Tschüss Lofoten

Es ist 8:00 Uhr und wir segeln an die 9 Knoten. Ohne den Motor gleiten wir in Richtung Süden.

Bei meinem Blick auf den Plotter muss ich mich erstmal orientieren: Jetzt ist ja alles verkehrt herum. Die Sonne lässt sich kurz blicken und verschwindet dann hinter einer Wolkenfront, die uns authentischen Regen beschert. Kat kommt auch an Deck und wir begeben uns auf Kaffekoch-Mission. Bei ordentlich Schräglage und Wellengang in der Küche hantieren ist mittlerweile nicht mehr unmöglich. Alles eine Sache der Übung. Dann hängen wir mit Paula Umschläge auf, in die wir heute liebe Botschaften füreinander schreiben. 

Das Großsegel und die Fog sind mit Wind gefüllt und es ist einfach wunderschön dieses Boot nochmal in seiner vollen Pracht segelnd zu erleben. 

Man ist den physikalischen Kräfte des Ozeans und des Windes nie so stark ausgesetzt wie auf einem Segelboot. Deshalb verteilt Kat als Vorsorge auch wieder die berühmten pinken Schüsseln in die Kajüten. Aber eigentlich sind wir ja jetzt alle seefest. 

Jetzt genießen wir noch den Blick auf den Horizont und die blauen Brecher, bevor wir heute am Nachmittag in Bodo ankommen. 

Josefa kommt auch an Deck und bringt es auf den Punkt: „Voll schön dass wir nochmal segeln.“ denn eigentlich war das laut Windy nicht so eingeplant.

-Tonya Avemarg

 

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